Fraktionssitzung 1/2014

Infos aus der ersten Fraktionssitzung

Im Rahmen einer Fraktionssitzung tauschten sich die Kreisräte der Liste „ZUKUNFT“ über ihre Arbeit im Dillinger Kreistag aus.

Der Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Kreisausschuss Franz Hurler gab aktuelle Informationen weiter. So liege nun die Jahresrechnung des Kreishaushalts vor. Gegenüber der Budgetplanung 2013 gab es nur geringe Abweichungen. Weiterhin trage der Landkreis eine hohe Verschuldung mit insgesamten Verbindlichkeiten von 37,2 Millionen Euro. Nur geringer Teil von etwa dreihunderttausend Euro konnte als Tilgung geleistet werden. Kreisrat Bernhard Knötzinger bezeichnete es als bedenklich, dass „angesichts der guten Konjukturlage und fließender Steuereinnahmen nur geringe Mittel in die Schuldentilgung fließen“.

In seinen weiteren Ausführungen berichtete Kreisrat Franz Hurler zudem über die geplante Einführung einer Rufbus-Verbindung zwischen Buttenwiesen und Höchstädt, die unter Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel zur Deckung fehlender Busverbindungen in dieser Region für zunächst zwei Jahre in einem Modellprojekt aufgenommen werden solle. Weiter kämen die erforderlichen Umbauten an der Berufsschule Höchstädt zur Eingliederung des Fachbereichs Ernährung wegen zusätzlicher Auflagen für die Be- und Entlüftung mit einem Eigenanteil von etwa T€ 322 den Landkreis fast doppelt so teuer als ursprünglich veranschlagt.

Im Folgenden erläuterte die Kreisrätin und Mitglied des Krankenhausausschusses Ingrid Krämmel den vorgelegten Jahresabschluss der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2013 sei erneut ein Defizit von etwa 2,2 Millionen Euro aufgelaufen. Damit war erneut ein deutlich höherer Verlust zu verzeichnen, als ursprünglich im Wirtschaftsplan angenommen. Die Unterstützung der kreiseigenen Kliniken unterstrich sie trotzdem: „Die Daseinsvorsorge muss uns was wert sein“.

Abschließend verständigten sich die Kreisräte der ZUKUNFT darauf, in der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum durch Allgemeinärzte einen Schwerpunkt in der Arbeit der kommenden Jahre zu setzen und hier auch die Arbeit als „Akademisches Lehrkrankenhaus“ an der Klinik St. Elisabeth in Dillingen konstruktiv mit zu begleiten.

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Armin Dauser
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